Am Freitag trifft der EHC Freiburg zum 42. Spieltag der laufenden DEL2-Saison 2025/26 auswärts auf die Bietigheim Steelers.
Noch elf Spieltage stehen auf dem Programm und mit jeder weiteren Partie spitzt sich der Kampf um Platz zehn in der DEL2 merklich zu. Die entscheidende Phase der Hauptrunde ist längst angebrochen, die Tabelle rückt enger zusammen und der Druck auf die Teams wächst. Spannung bis zum letzten Spieltag scheint damit nahezu garantiert. Alle Informationen zum Spiel gibt es hier:
Ausgangslage: Am vergangenen Wochenende durfte sich das Wolfsrudel über zwei Siege und fünf Punkte in den Duellen mit Weiden und Landshut freuen und damit ein wichtiges Lebenszeichen im Saisonendspurt senden. Der Rückstand auf den letzten Pre-Playoff-Platz konnte auf acht Zähler verkürzt werden. Ein kleiner, aber bedeutender Schritt im engen Rennen um Rang zehn. Für die Steelers gestaltet sich die Ausgangslage etwas komfortabler, aber keineswegs weniger spannend. Mit 64 Punkten rangieren die Schwaben aktuell auf einem stabilen fünften Tabellenplatz. Dennoch geht es auch für sie in den verbleibenden Partien um viel: Der Blick nach unten zeigt die punktgleichen Eisbären Regensburg, die lediglich aufgrund des Torverhältnisses hinter Bietigheim liegen. Gleichzeitig bleibt auch nach oben alles offen. Der vierte Rang ist mit nur drei Punkten Rückstand auf die Ravensburg Towerstars weiterhin in greifbarer Nähe. Jeder Zähler kann somit entscheidend für die Ausgangsposition in den Playoffs sein.
In den bisherigen Saisonduellen hatten die Wölfe meist das bessere Ende für sich: Beide Heimspiele konnten mit 4:3 und 5:3 gewonnen werden, während das Gastspiel in Bietigheim mit 1:4 verloren ging. Am Freitag kommt es nun zum letzten Aufeinandertreffen beider Teams in der Hauptrunde und damit zu einem Duell, das für beide Seiten noch einmal richtungsweisenden Charakter haben dürfte.
Wissenswert: Der derzeit wohl auffälligste „Bad Boy“ der DEL2 kommt aus Bietigheim: Ausgerechnet Topscorer Jack Dugan führt mit satten 92 Strafminuten die ligaweite Sünderliste an. Der offensivstarke US-Amerikaner unterstreicht damit nicht nur seine spielerische Präsenz, sondern scheut auch die körperliche Auseinandersetzung nicht. Beim EHC Freiburg gilt aktuell Petr Heider als „härtester Akteur“ im Kader, allerdings mit deutlich moderateren 42 Strafminuten. Ein Blick auf die Special Teams zeigt hingegen ein nahezu identisches Leistungsniveau beider Mannschaften. Im Powerplay liegen die Steelers mit einer Erfolgsquote von 20,9 % nur hauchdünn hinter den Wölfen, die mit 21 % minimal effizienter agieren. Auch im Penalty Killing sind die Unterschiede marginal: Die Gastgeber verteidigen Unterzahlsituationen zu 77,2 % erfolgreich, während das Team von Juraj Faith mit 76,9 % nahezu gleichauf liegt. Auf dem Papier begegnen sich beide Teams somit auf Augenhöhe.
Ein möglicher Schlüssel zum Spiel könnte daher die Disziplin sein.
Kader-Update: Julian Airich fällt weiterhin bis zum Saisonende aus, während Maximilian Leitner zwar Fortschritte macht, aber noch nicht ins Spielgeschehen zurückkehren kann. Torhüter Patrik Cerveny ist seit dieser Woche wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen und steht damit für das Wochenende zur Verfügung. Alle fünf Importspieler sind grundsätzlich einsatzbereit; wer letztlich im Kader stehen wird, entscheidet sich jedoch erst kurzfristig. Niclas Hempel, der zuletzt häufig über den Kooperationspartner Schwenningen für die Wölfe auflief, ist aktuell bei der U19-Nationalmannschaft im Einsatz. Colin Schlenker von den Adler Mannheim wird voraussichtlich auch am Freitag das Team verstärken.
Stimme zum Duell: „Die Steelers haben sich im Saisonverlauf enorm stabilisiert und stehen völlig zurecht dort, wo sie aktuell in der Tabelle stehen. Wir konnten am vergangenen Wochenende viel Selbstvertrauen tanken und wollen nun diese Chance nutzen, um weiterhin alles offen zu halten.“, so Mike Mengis, Leiter für Spielbetrieb, Kommunikation und Team-Management.
Tickets, Livestream und Berichterstattung: Alle Duelle des EHC Freiburg in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga können als Pay-per-View-Livestream über sporteurope.tv verfolgt werden. Über den WhatsApp-Kanal und die Instagram-Story der Wölfe gibt es während der Partie zudem aktuelle Drittelstände und Informationen.
𝘍𝘰𝘵𝘰: 𝘛𝘪𝘮𝘰 𝘙𝘢𝘪𝘴𝘦𝘳























