9. Februar 2026

Wölfe-Preview: Ravensburg

Englische Woche für das Wolfsrudel! Am Dienstagabend reist der EHC Freiburg zu den Ravensburg Towerstars und steht damit vor der nächsten intensiven Aufgabe im Saisonendspurt.

Nach zuletzt starken Auftritten wollen die Wölfe auch auswärts im Baden-Württemberg-Duell nachlegen, wichtige Punkte sammeln und den positiven Trend weiter bestätigen. In Ravensburg wartet jedoch ein unangenehmer Gegner.

Torhüter: Im Kampf um den Platz zwischen den Pfosten liefern sich derzeit Nico Pertuch und Ilya Sharipov ein enges Duell mit zuletzt leichten Vorteilen für Sharipov. Der ehemalige Freiburger stand häufiger im Fokus und kommt aktuell auf eine Fangquote von 88,63 % bei einem Gegentorschnitt von 3,05 pro Spiel. Mit seiner Erfahrung und Ruhe bringt er Stabilität in die Defensive und genießt momentan offenbar das Vertrauen des Trainerteams. Doch auch Nico Pertuch präsentiert sich mit sehr ähnlichen Statistiken auf Augenhöhe. In bislang 18 Einsätzen weist er eine Fangquote von 88,73 % auf und kommt ebenfalls auf einen Gegentorschnitt von 3,05. Damit bleibt der Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten.

Verteidiger: Mit bislang 129 Gegentoren bewegen sich die Ravensburger defensiv im soliden Mittelfeld der Liga und präsentieren sich insgesamt stabil im eigenen Drittel. Offensiv setzt vor allem Julian Eichinger aus der Abwehr heraus Akzente: Mit 19 Scorerpunkten (1 Tor, 18 Assists) ist er der produktivste Verteidiger im Team und ein wichtiger Impulsgeber im Aufbauspiel sowie in Überzahlsituationen. Ein weiteres defensives Aushängeschild ist Routinier Florin Ketterer. Mit einem starken Plus/Minus-Wert von +14 führt der 32-Jährige diese Statistik teamintern an und zählt ligaweit zu den Top 25 der DEL2. Auch offensiv weiß Ketterer zu überzeugen und rangiert mit 12 Scorerpunkten (allesamt Assists) auf Rang vier der internen Verteidigerwertung. Direkt davor liegt Denis Pfaffengut, der mit 14 Scorerpunkten ebenfalls regelmäßig Akzente setzt und die offensive Durchschlagskraft aus der Defensive heraus zusätzlich verstärkt. In eigener Unterzahl belegen die Ravensburger mit einer Quote von 76,8 % lediglich Platz 11 im Ligavergleich.

Stürmer: Topscorer der Ravensburger ist der Kanadier Mark Rassell, der mit starken 53 Scorerpunkten (32 Tore, 21 Assists) nicht nur teamintern herausragt, sondern aktuell auch der fünftbeste Punktesammler der gesamten DEL2 ist. Seine Abschlussstärke und Konstanz machen ihn zu einer der gefährlichsten Offensivwaffen der Liga. Besonders beeindruckend ist zudem Rassells Plus/Minus-Wert von +33 – ein Spitzenwert, mit dem er die gesamte Liga anführt. Ebenfalls brandgefährlich präsentiert sich Robbie Czarnik, der mit 49 Scorerpunkten (23 Tore, 26 Assists) zu den zentralen Offensivakteuren zählt und mit seiner individuellen Klasse immer wieder glänzen kann. Komplettiert wird das starke Offensivtrio von Erik Jinesjö Karlsson: Der Schwede kommt bislang auf überzeugende 42 Scorerpunkte (13 Tore, 29 Assists) und belegt damit teamintern Rang drei der Scorerwertung. Trotz der vorhandenen individuellen Klasse zählt das Überzahlspiel bislang zu den größten Baustellen der Ravensburger. Mit einer Erfolgsquote von lediglich 13 % rangieren die Towerstars in dieser Statistik auf dem letzten Platz der Liga.

Kadersituation: Zuletzt mussten die Towerstars verletzungsbedingt auf Nikita Kessler, Alec Ahlroth, Nicolas Schindler und Matej Mrazek verzichten. Zudem standen Anselm Gerg und Lukas Jung im jüngsten Aufgebot nicht zur Verfügung. Mit Niklas Hübner von den Schwenninger Wild Wings und Luca Hauf vom ERC Ingolstadt standen am vergangenen Sonntag zusätzlich zwei Förderlizenzspieler im Kader von Cheftrainer Bo Subr.

𝘍𝘰𝘵𝘰: 𝘒𝘪𝘮 𝘌𝘯𝘥𝘦𝘳𝘭𝘦