EHC Freiburg – SC Bietigheim 7:8 (0:3; 5:2, 2:3)
Ein denkwürdiges Spiel erlebten die Zuschauer am vergangenen Samstag (14.02.2026) in der Echte-Helden-Arena beim Spiel der U13 gegen die Gäste aus Bietigheim. Und das Spiel der „Kleinen“ stand in Sachen Spannung dem zur selben Zeit stattfindenden Spiel der „Großen“ bei Olympia in nichts nach.
Dabei hatten die Freiburger alles andere als einen guten Start in die Partie – in der ersten Drittelpause lag man bereits mit 0:3 hinten (5., 10. und 20. Spielminute). Coach Lukas Smolka, sichtlich unzufrieden, schien dann aber die richtigen Worte gefunden zu haben – vier Tore in 13 Minuten stellten die Partie im zweiten Drittel auf den Kopf. Die starke erste Reihe mit David Alten (21.), Johnny Brender (30., 33.) und Max Aibassov (32.) leitete eine grandiose Aufholjagd zur 4:3-Führung ein. Eigentlich genug Stoff für ein Drittel. Die Bietigheimer kamen allerdings zurück und konnten zweimal die Führung der Freiburger ausgleichen (36., 39.) – David Alten erzielte zwischenzeitlich die erneute Freiburger Führung (37.). In der zweiten Drittelpause hieß es nun erst einmal Durchatmen. Im letzten Drittel drehten die Bietigheimer das dann Spiel erneut und gingen mit zwei weiteren Toren (49., 55.) wieder in Führung. Doch die Freiburger zeigten viel Moral und schafften tatsächlich die nächste Aufholjagd durch Max Aibassov (49.) und Johnny Brender (55.). Das Spiel stand nun auf Messers Schneide – mit dem besseren Ende für die Bietigheimer, die kurz vor Schluss (57.) die 7:8-Führung erzielten, die gleichzeitig den Endstand bedeutete.
Beide Mannschaften zeigten dabei ein starkes Powerplay: Die Freiburger konnten beide Überzahlsituationen in Tore ummünzen, die Bietigheimer sogar drei ihrer fünf Überzahlsituationen.
Im Einsatz für den EHC (Tore/Vorlagen): Raphael Bausch, Mathias Ritt (Tor); Elija Danner (0/2), Emmanuel Brixa, Damian Voegele, Johnny Brender (3/1), Max Aibassov (2/2), Jannik Bräuner (0/1), Emil Kammerer, Ben Schröder (0/1), David Alten (2/2), Elias Madach, Jakob Hafner, Niklas Jewski, Nicolas Schuler, Matteo Schmidt, Leo Antovil, Daniel Dutt
Text: Stephan Vögele, Foto: Felicitas Danner























