23. Februar 2026

Bitterer Abend in Rosenheim

EHC Freiburg unterliegt den Starbulls mit 1:5 – Chancenplus bleibt ohne Ertrag

Der EHC Freiburg musste am 48. Spieltag der DEL2-Hauptrunde eine schmerzhafte Auswärtsniederlage hinnehmen. Bei den Starbulls Rosenheim unterlagen die Wölfe mit 1:5 (0:1; 1:2; 0:2). Ein Ergebnis, das aus Freiburger Sicht deutlicher ausfiel, als es der Spielverlauf lange vermuten ließ. Vor allem die mangelnde Chancenverwertung machte den engagierten Auftritt der Wölfe letztlich zunichte.

Die Wölfe starteten mit viel Energie und Entschlossenheit in die Partie. Von Beginn an setzte Freiburg die Gastgeber unter Druck, erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten und hatte insbesondere im ersten Drittel ein klares Plus an Torschüssen. Doch während Freiburg am starken Rosenheimer Torhüter verzweifelte, zeigte sich die Heimmannschaft eiskalt: Nach gut sieben Minuten nutzten die Starbulls ihre erste größere Gelegenheit zur Führung. Trotz eines engagierten und mutigen Auftritts musste der EHC mit einem unverdienten Rückstand in die erste Pause gehen.

Auch im zweiten Drittel blieb Freiburg dran und suchte konsequent den Weg nach vorne. Der verdiente Lohn folgte schließlich durch Nikolas Linsenmaier, der mit dem 1:1-Ausgleich neue Hoffnung entfachte. In dieser Phase schien die Partie zu kippen, doch erneut fehlte den Wölfen die nötige Konsequenz vor dem Tor. Rosenheim hingegen nutzte kurze Freiburger Unachtsamkeiten gnadenlos aus und stellte mit zwei schnellen Treffern den Abstand wieder her. So sah sich der EHC vor dem Schlussabschnitt plötzlich mit einem Zwei-Tore-Rückstand konfrontiert.

Im letzten Drittel warfen die Wölfe noch einmal alles nach vorne und versuchten, den Anschluss zu erzwingen. Doch gegen die kompakt stehenden Gastgeber fanden die Freiburger immer seltener klare Abschlüsse. Während der EHC unermüdlich anrannte, blieb Rosenheim weiter effizient und sorgte mit zwei weiteren Treffern (darunter ein Empty-Net-Tor) für die endgültige Entscheidung.

So bleibt für den EHC Freiburg ein frustrierender Abend, an dem Einsatz und Spielanteile lange Zeit stimmten, die nötige Belohnung jedoch ausblieb. Vor allem im ersten Drittel zeigten die Wölfe, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre. Am Ende stand dennoch eine klare Niederlage und das Gefühl, sich für einen engagierten Auftritt nicht belohnt zu haben.

Tore:
1:0 (07:03) Tiffels (Hanna, Feser)
1:1 (24:58) Linsenmaier (Mühlbauer, O’Donnell)
2:1 (31:20) Feser (Zerter-Gossage, Keussen)
3:1 (34:05) Zerter-Gossage (Sarault)
4:1 (43:55) Feser (Sarault, Hanna) – PP1
5:1 (58:06) Järveläinen (Strech, Keusen) – EN

Schüsse: Rosenheim 28 (7/10/11), Freiburg 22 (10/6/6)
Strafminuten: Rosenheim 6, Freiburg 2
Überzahleffizienz: Rosenheim 1-1, Freiburg 0-3
Schiedsrichter: Lukas Voit, Marian Rohatsch / Jonas Reinold, Yannick Müller-Osten
Zuschauer: 3648

Aufstellung:
Cerveny (Goss)
Mühlbauer-Linsenmaier- O‘Donnell / Ventelä-Kühnhauser
Ilestedt-Kretschmann-McCallum / De Los Rios-Heider
Kiefersauer-Ewanyk-Billich / Trinkberger-Schindler
Majher-Weyrauch-Bechtold / Hempel

𝘍𝘰𝘵𝘰: 𝘓𝘶𝘥𝘸𝘪𝘨 𝘚𝘤𝘩𝘪𝘳𝘮𝘦𝘳