Nur noch drei Spiele sind zu absolvieren und für den EHC Freiburg bedeutet das: dreimal Heimspiel, dreimal Echte Helden Arena und dreimal die Chance, die Weichen für den Saisonabschluss zu stellen. Den Auftakt dieser Heimspielserie machen die Ravensburg Towerstars, die in Freiburg gastieren und den Wölfen im Kampf um die bestmögliche Ausgangsposition alles abverlangen werden.
Für die Ravensburg Towerstars geht es im Saisonendspurt noch um eine äußerst attraktive Ausgangsposition: Gemeinsam mit den Bietigheim Steelers kämpfen sie um den vierten Tabellenplatz, der das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale bedeuten würde. Aktuell befinden sich die Puzzlestädter jedoch in einer komfortablen Lage. Der Vorsprung auf die Steelers beträgt vier Punkte.
Torhüter: Die meisten Einsätze im Tor der Ravensburg Towerstars erhielt in dieser Saison Ilya Sharipov, der als klare Nummer eins gilt. Mit einer Fangquote von 88,66 % sowie einem Gegentorschnitt von 2,98 Toren pro Spiel erfüllt er seine Hauptaufgabe solide und sorgt für Stabilität im Defensivverbund. Auch wenn seine Werte nicht zu den absoluten Spitzenzahlen der Liga zählen, bringt er Erfahrung und Ruhe ins Spiel der Schwaben. In bislang 13 Einsätzen kam zudem Nico Pertuch zum Zug. Der Schlussmann weist eine Fangquote von 89,62 % und einen Gegentorschnitt von 2,49 auf und präsentiert sich statistisch sogar leicht stärker. Pertuch stand auch am Freitag im Duell gegen die Eispiraten Crimmitschau zwischen den Pfosten (einem direkten Konkurrenten der Wölfe im Kampf um den zehnten Tabellenplatz) und unterstrich damit, dass auch er eine ernsthafte Option für weitere wichtige Spiele ist.
Verteidiger: Im Defensivverbund der Ravensburg Towerstars ragt vor allem Julian Eichinger heraus. Mit 22 Scorerpunkten (2 Tore, 20 Assists) ist er nicht nur der punktbeste Verteidiger seines Teams, sondern führt mit einem starken Plus/Minus-Wert von +13 auch diese interne Statistik an. Eichinger überzeugt dabei nicht nur durch seine offensive Produktivität, sondern auch durch seine Präsenz im eigenen Drittel und seine wichtige Rolle im Spielaufbau. Auch Simon Sezemsky wusste in dieser Saison offensiv Akzente zu setzen. Mit 20 Scorerpunkten (4 Tore, 16 Assists) zählt er ebenfalls zu den produktivsten Abwehrspielern der Towerstars und bringt zusätzliche Dynamik von der blauen Linie ins Angriffsspiel der Schwaben. Nicht zu vergessen ist Denis Pfaffengut. Drei Treffer und dreizehn Vorlagen (16 Scorerpunkte) stehen für ihn zu Buche und unterstreichen seine Bedeutung im Ravensburger Spiel, insbesondere in Überzahlsituationen und bei schnellen Umschaltmomenten. Im Penaltykilling zeigen sich die Ravensburg Towerstars bislang eher durchschnittlich. Mit einer Erfolgsquote von 77,3 % rangieren die Towerstars in der unteren Tabellenhälfte der DEL2 und gehören damit nicht zu den besonders dominanten Unterzahlformationen der Liga.
Stürmer: Im Angriff der Ravensburg Towerstars ragt vor allem Mark Rassell heraus. Mit starken 61 Scorerpunkten (37 Tore, 24 Assists) ist er nicht nur der gefährlichste Stürmer seines Teams, sondern zugleich der unumstrittene Topscorer der Schwaben. Ligaweit bedeutet diese beeindruckende Ausbeute Rang vier in der DEL2-Scorerwertung. Seine Abschlussstärke und Effizienz vor dem Tor machen ihn zu einer ständigen Gefahr für jede Defensive. Kein anderer Spieler in dieser DEL2-Saison hat bisher mehr Tore erzielt als er. Seit inzwischen sechs Jahren schnürt zudem Robbie Czarnik die Schlittschuhe für Ravensburg und zahlt das in ihn gesetzte Vertrauen regelmäßig mit starken Leistungen zurück. In dieser Saison kommt er auf 56 Scorerpunkte (28 Tore, 28 Assists) und belegt damit Rang zwei in der internen Wertung. Mit seiner Erfahrung, Spielintelligenz und Kaltschnäuzigkeit zählt er zu den prägenden Figuren im Angriff der Towerstars. Komplettiert wird das offensive Podium vom Schweden Erik Jinesjö Karlsson, der mit 46 Scorerpunkten (15 Tore, 31 Assists) ebenfalls eine zentrale Rolle im Ravensburger Angriffsspiel einnimmt. Er überzeugt vor allem als Vorbereiter und sorgt mit seiner Übersicht und Kreativität immer wieder für gefährliche Torchancen. Trotz der beeindruckenden Offensivqualität der Ravensburg Towerstars läuft das Powerplay bisher alles andere als optimal. Mit einer Überzahlquote von nur 14 % stellen die Schwaben derzeit das schwächste Powerplay der gesamten DEL2
Kadersituation: Die personelle Lage bei den Ravensburg Towerstars gestaltet sich übersichtlich: Abgesehen von Nikita Kessler, der weiterhin verletzt ausfällt, ist der komplette Stammkader einsatzbereit. Cheftrainer Bo Subr kann somit nahezu uneingeschränkt auf sein Team zurückgreifen und verfügt sowohl in der Abwehr als auch im Angriff über alle Optionen.























