EC Bad Nauheim – EHC Freiburg 7:8 (3:1, 0:4, 4:3)
Ein Doppelspieltag führte die Wölfe der U 15 am vergangenen Wochenende nach Bad Nauheim und Frankfurt.
Den Auftakt machte man in der Wetterau. Offensichtlich siegessicher war man angereist und musste im ersten Drittel feststellen, dass es bis Weihnachten noch einige Tage dauert, denn Geschenke wurden hier keine verteilt. Dem starken Offensivdrang der Hausherren hatten die Wölfe in dieser Phase nur eines entgegenzusetzen: Einen hell wachen Schlussmann Mathias Ritt, der ein Debakel im ersten Drittel verhinderte. Nach dem Anschlusstreffer in der (12) Minute zu einem zwischenzeitlichen 2-1 durch Flat, zeigte die Anzeigetafel ein ernüchterndes 3-1 zur ersten Pausensirene.
Dies sollte aber auch ein Weckruf sein. Bemerkenswert war es, wie es den Wölfen gelang, den misslungenen Start abzuschütteln und verändert auf das Spielfeld zurückzukehren. Großer Einsatz und geradliniges Spiel hatten je einen Doppelschlag durch Fischer in der (24) und (30) Minute und in der (39) durch Flat zur Folge. Man hatte das Spiel gedreht und konnte mit 3-5 in die zweite Pause gehen.
Im Schlussabschnitt sollten allerdings noch jeder Menge unangenehmer Momente warten. Zwar erhöhte Danner in der (44) Minute auf einen beruhigenden 3-6 Vorsprung, die Gastgeber jedoch gaben nicht auf. Ein weiterer Doppelschlag von Roman Fischer in der (45) und (48) Zeigerumdrehung waren ebenso notwendig, wir eine starke Leistung des inzwischen ins Tor gekommenen Rafael Bausch um die Nadelstiche die Bad Nauheim setzte, zu verkraften. Mit Glück und großem Kampf rettete man ein 7-8 Endergebnis über die Zeit und konnte die Punkte in den Bus packen, der das nächste Reiseziel, Frankfurt ansteuerte.
Für den EHC Freiburg im Einsatz: Rafael Bausch, Mathias Ritt (Tor), Ben Troxler(-/2), Gerald Schwugier(-/1), Alexander Rigling(-/2), Dominik Frieden(-/3), Mika Danner(1/1) Ben Schröder(-/3), Wladislav Flat(3/2), Roman Fischer(4/1), Lukas Rutz(-/1), Emanuel Brixa(-/2), Jannik Bräuner(-/1), Johnny Brender(-/3), Gabriel Laschet(-/4), David Alten(-/3), Max Aibassov(-/2), Emil Kammerer(-/3)
Löwen Frankfurt – EHC Freiburg 5:4 (2:1, 2:0, 1:3)
In Frankfurt dann kam man gut in die Parie. Ein beherztes Auftreten durch alle Mannschaftsteile konnte Roman Fischer in der (14) Minute mit einem schönen Alleingang zur verdienten 0-1 Führung verwandeln. Von nun an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in das Rafael Bausch für die Wölfe im Tor gestartet war. Leider waren es eine willensstarke Einzelaktion und ein verdeckter Schuss der Hausherren die das Spiel auf den Kopf stellten.
Nach der Kabinenerfrischung versuchten die Gäste wieder das Heft in die Hand zu nehmen. Dies gelang optisch auch über weiter Strecken, lediglich das Zählbare fand auf der falschen Seite statt und so hatte man vor dem zweiten Seitenwechsel einem 4-1 Rückstand vor der sBrust.
Doch eines konnte man den Wölfen nicht nachsagen: Aufgeben kam im Schlussdrittel nicht in Frage. Zwar wurde der Rückstand noch auf 5-1 erhöht, mit großer Leidenschaft schnürten sie
von nun an aber das Frankfurter Tor ein. Leider dauerte es bis zur (54) Minute bis erneut Fischer die Belohnung gelang. Durch Rutz in der (56) und Flat in der (60) stand man noch kurz vor dem Ausgleich. Lediglich die Tatsache das ein Spiel nun mal 60 Minuten dauert, brachte den Gästen hier die Niederlage ein als Abschluss ein für das Team aufregendes Wochenende.
Für den EHC Freiburg im Einsatz: Rafael Bausch, Mathias Ritt (Tor), Ben Troxler(-/2), Gerald Schwugier(-/1), Alexander Rigling(-/2), Dominik Frieden(-/3), Mika Danner(-/1) Ben Schröder(-/3), Wladislav Flat(1/2), Roman Fischer(2/1), Lukas Rutz(1/1), Emanuel Brixa(-/2), Jannik Bräuner(-/1), Johnny Brender(-/3), Gabriel Laschet(-/4), David Alten(-/3), Max Aibassov(-/2), Emil Kammerer(-/3)
Text: Troxler / Foto: Rigling


























