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31. Oktober 2026

Auswärts bei aufstrebenden Roten Teufeln

Am Sonntag steht für den EHC Freiburg das nächste wichtige Auswärtsspiel in der DEL2 auf dem Programm.

Mit dem EC Bad Nauheim wartet ein Gegner, der trotz des letzten Tabellenplatzes zuletzt einen Aufwärtstrend erkennen ließ. Beide Mannschaften konnten am Freitagabend ihre Partien gewinnen und wollen den Schwung nun in das direkte Duell mitnehmen.

Nach 13 absolvierten Spieltagen stehen die Roten Teufel mit elf Punkten weiterhin am Tabellenende. Durch den Erfolg in Dresden konnten die Hessen ihr Punktekonto jedoch aufstocken und den Rückstand auf die davor platzierten Mannschaften verkürzen. Mit einem weiteren Sieg gegen Freiburg bietet sich die Chance, den Anschluss an die Konkurrenz herzustellen. Auch die Bietigheim Steelers stehen nach ihrer Niederlage in Freiburg bei 13 Punkten. Soll Bad Nauheim an den Steelers vorbeiziehen, müssen die Hessen gewinnen und Bietigheim seinerseits gegen Regensburg Punkte liegen lassen.

Die Wölfe befinden sich in einer etwas besseren Ausgangslage. Nach dem 4:2-Heimsieg gegen die Steelers am Freitag steht Freiburg bei 16 Punkten. Mit einem weiteren Dreier könnten die Breisgauer den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen und sich in Richtung der Pre-Playoff-Plätze orientieren.

Beide Mannschaften konnten am Freitagabend Selbstvertrauen tanken. Freiburg setzte sich in einem umkämpften Baden-Württemberg-Duell mit 4:2 gegen Bietigheim durch. Bad Nauheim gelang dagegen eine Überraschung in Dresden: Bei den favorisierten Eislöwen gewannen die Roten Teufel mit 2:1. Der Erfolg dürfte den Hessen zusätzlichen Auftrieb geben und zeigt, dass sie auch gegen stärkere Gegner bestehen können.

Direkter Vergleich: Auftaktsieg für die Wölfe
Das erste Aufeinandertreffen der laufenden Saison fand am 18. September in der Echte Helden Arena statt. Zum Saisonauftakt lieferten sich beide Mannschaften eine enge Begegnung, die der EHC Freiburg mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Den entscheidenden Treffer erzielte Christof Kiefersauer kurz vor Ende des zweiten Drittels. Im Schlussabschnitt fielen keine weiteren Tore mehr, sodass die Wölfe ihren knappen Vorsprung über die Zeit brachten. Am Sonntag kommt es nun zum Wiedersehen im Colonel-Knight-Stadion. Die Roten Teufel werden vor heimischer Kulisse auf Revanche aus sein, während Freiburg den zweiten Saisonsieg gegen Bad Nauheim anstrebt.

Zahlen und Wissenswertes

  • Bad Nauheim erzielte bislang 27 Tore. Die Wölfe kommen nach dem 4:2 gegen Bietigheim auf 31 Treffer.
  • Die Überzahlquote der Roten Teufel liegt bei 19,4 %. Freiburg kommt aktuell auf 11,8 %und hat in dieser Disziplin noch Steigerungspotenzial.
  • Bad Nauheim steht mit elf Punkten auf Rang 14. Freiburg belegt mit 16 Zählern aktuell Rang zwölf.
  • Beide Teams konnten am Freitag einen wichtigen Sieg feiern und reisen beziehungsweise gehen mit Rückenwind in das direkte Duell.

Spieler im Fokus und Personalsituation
Auf Freiburger Seite stand beim jüngsten Erfolg gegen Bietigheim einmal mehr Torhüter Olafr Schmidt im Mittelpunkt. Gegen seinen ehemaligen Verein zeigte der Schlussmann eine starke Leistung und war mit zahlreichen Paraden ein wichtiger Rückhalt für die Wölfe. Mit seiner Ruhe und Präsenz im Tor trug er entscheidend dazu bei, dass Freiburg die drei Punkte in der Echte Helden Arena behalten konnte. Weiterhin verzichten muss das Team von Cheftrainer Johannes Nygård auf Christian Schneider.

Bei den Roten Teufeln gehört Matt Marcinew zu den wichtigsten Offensivkräften. Der Angreifer konnte auch beim 2:1-Auswärtserfolg in Dresden einen Treffer erzielen und unterstrich damit erneut seine Bedeutung für das Nauheimer Angriffsspiel. Personell ist die Situation bei den Hessen weiterhin angespannt. Jordan Hickmott und Allan McPherson fallen verletzungsbedingt aus. Auch Sebastian Cimmerman stand zuletzt nicht zur Verfügung. Bei Julian Kornelli wurde die Einsatzfähigkeit vor dem Wochenende noch kurzfristig beurteilt. Die endgültige Aufstellung wird sich daher erst kurz vor Spielbeginn zeigen.

Fazit: Beide Teams mit aufsteigender Tendenz
Der EC Bad Nauheim scheint nach einem schwierigen Saisonstart zunehmend besser in Tritt zu kommen. In den vergangenen fünf Partien gelangen den Hessen drei Siege – darunter der Erfolg nach Penaltyschießen gegen Landshut und zuletzt der Auswärtssieg in Dresden. Auch die Wölfe konnten drei ihrer letzten fünf Spiele gewinnen und zuletzt mit dem 4:2 gegen Bietigheim ein wichtiges Erfolgserlebnis feiern. Beide Mannschaften gehen somit mit gestärktem Selbstvertrauen in das Duell am Sonntag.

Foto: Thomas Heide