Der EHC Freiburg trifft zum Start in das zweite DEL2-Wochenende auf die Memmingen Indians.
Der Wölfe sind ordentlich in die neue Saison gestartet. Zum Auftakt feierten das Team von Cheftrainer Johannes Nygard vor heimischem Publikum einen umkämpften 4:3-Erfolg gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim. In einer intensiven Partie bewies die Mannschaft Kampfgeist und sicherte sich damit die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit. Am Sonntag folgte die erste Auswärtsaufgabe und dort mussten sich die Wölfe schließlich geschlagen geben. Bei den Eispiraten Crimmitschau entwickelte sich über weite Strecken eine ausgeglichene und offene Begegnung. Trotz einer engagierten Vorstellung auf fremdem Eis gelang es dem EHC jedoch nicht, die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Am Ende stand eine 1:4-Niederlage.
Der Aufsteiger erwischte dagegen einen nahezu perfekten Start ins Wochenende. Am Freitag setzten sich die Oberschwaben gegen die Blue Devils Weiden in einer engen Partie mit 4:3 nach Verlängerung durch. Am Sonntag folgte dann der nächste Coup: Gegen die Dresdner Eislöwen, die als Absteiger aus der PENNY DEL in die Saison gestartet waren, feierte der Aufsteiger einen 4:3-Erfolg. Anders als am Freitag fiel die Entscheidung diesmal bereits innerhalb der regulären Spielzeit. Damit blickt der Aufsteiger auf ein nahezu makelloses erstes Wochenende zurück.
Direkter Vergleich: Premiere gegen den Aufsteiger
Memmingen ist als Aufsteiger neu in der Liga, entsprechend treffen beide Mannschaften erstmals seit langer Zeit wieder in einem Pflichtspiel aufeinander.Damit beginnt auch die gemeinsame Bilanz zwischen dem EHC Freiburg und den Indians in der DEL2 erneut bei null. Für beide Teams bietet die Partie somit die Gelegenheit, das erste Kapitel dieses neuen Duells für sich zu entscheiden.
Zahlen und Wissenswertes:
- Die Memmingen Indians belegen nach den ersten beiden Spieltagen den dritten Tabellenplatz in der DEL2.
- Matteo Gennaro führt mit sieben Punkten aus zwei Spielen nicht nur die interne Scorerliste der Indians an, sondern ist zugleich der Topscorer der gesamten DEL2. Beim EHC Freiburg führt Andreas Döpfner die teaminterne Scorerliste mit drei Punkten an.
- Mit insgesamt 26 Strafminuten sammelten die Memmingen Indians am ersten Wochenende die zweitmeisten Strafminuten aller DEL2-Teams. Die Wölfe kamen im Vergleich auf 18 Strafminuten.
- Sowohl der EHC Freiburg als auch die Memmingen Indians sind bislang mit drei von vier möglichen Kontingentspielern in die Saison gestartet.
Spieler im Fokus und Personalsituation:
Neu im Wölfe-Kader ist mit Moritz Wirth ein erfahrener Verteidiger aus der PENNY DEL. Sofern alle Formalitäten rechtzeitig abgeschlossen sind, wird der 27-Jährige an diesem Wochenende voraussichtlich erstmals das Trikot des EHC Freiburg tragen und damit sein Wölfe-Debüt feiern. Entsprechend werden beim ersten Auftritt des Neuzugangs alle Augen auf den Verteidiger gerichtet sein. Ebenfalls neu im Team ist Colin Schlenker, der bereits in der vergangenen Saison per Förderlizenz von den Adlern Mannheim für den EHC Freiburg zum Einsatz kam. Auch in dieser Saison steht der Verteidiger den Wölfen wieder im Rahmen einer Förderlizenz zur Verfügung. Voraussichtlich wird auch Schlenker daher an diesem Wochenende im Wölfe-Trikot auflaufen. Nicht zur Verfügung stehen wird weiterhin Fabian Ilestedt. Der Verteidiger befindet sich nach seiner Oberschenkelverletzung weiterhin im Genesungsprozess und wird auch dieses Wochenende pausieren müssen.
Bei unseren Gastgebern steht aktuell vor allem Matteo Gennaro im Fokus. Mit sieben Scorerpunkten aus den ersten beiden Saisonspielen präsentiert sich der Angreifer in herausragender Form und gehört damit zu den auffälligsten Offensivspielern der Liga. Neu im Kader der Indians ist zudem Kevin Wall. Der Angreifer wechselte von den Krefeld Pinguinen aus der PENNY DEL nach Memmingen und absolvierte beim Erstligisten die komplette Saisonvorbereitung.
Tickets, Livestream und Berichterstattung
Gäste-Tickets für Auswärtsspiel in Memmingen gibt es über den Ticket-Onlineshop. Zudem können alle Duelle des EHC Freiburg in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga als Pay-per-View-Livestream über sporteurope.tv verfolgt werden. Über den WhatsApp-Kanal und die Instagram-Story der Wölfe gibt es während der Partie aktuelle Drittelstände.
Foto: Thomas Heide


























