Der EHC Freiburg gedenkt voller Trauer seiner Vereinsikone Jörg „Sharky“ Ehret.
Mit seinem Weggang verliert der Verein eine prägende Persönlichkeit, die wie kaum ein anderer den Freiburger Eishockeysport verkörperte. Über viele Jahrzehnte hinweg war Sharky mehr als nur ein Helfer oder Ehrenamtlicher – er war das Herz und die Seele unseres Vereins.
Seine Verbundenheit mit dem Freiburger Eishockey begann schon beim ERC Freiburg. Nach der Gründung des EHC Freiburg im Jahr 1984 blieb Sharky dem Club treu und übernahm im Laufe der Zeit zahlreiche Rollen: Geschäftsführer, Stadionsprecher, Mannschaftsleiter, Betreuer, Materialwart, Organisator und zuverlässige Stütze in jeder Hinsicht. Für ihn war keine Aufgabe zu groß oder zu banal, und es gab kaum jemanden in der Eishockeygemeinde, der ihn nicht kannte.
Den Spitznamen „Sharky“ gaben ihm einst die Spieler, ein Name, der sich seitdem weit über die Grenzen Freiburgs hinaus etablierte und untrennbar mit dem EHC verknüpft ist. Sharky stand für unermüdliches Engagement, unerschütterliche Loyalität, große Hilfsbereitschaft und eine bedingungslose Leidenschaft für das Eishockey und seine Wölfe.
Die Badische Zeitung widmete ihm 2015 ein Porträt und beschrieb ihn als Mann, dessen Herz seit Jahrzehnten für den EHC schlägt. Schon damals konnte er auf fast fünfzig Jahre als Fan und treuer Begleiter des Freiburger Eishockeys zurückblicken. Seine Begeisterung war ansteckend, und sein Platz in der Echte Helden Arena fühlte sich selbstverständlich an – denn wo der EHC Freiburg war, da war auch Sharky.
Seinen offiziellen Abschied feierte der Verein im März 2017 vor einem Heimspiel. Fans, Spieler und Verantwortliche ehrten einen Menschen, der das Gesicht und die Seele des Clubs über Generationen geprägt hat. Obwohl er sich nach diesem Moment etwas zurückziehen wollte, blieb er für viele eine verbindende Figur: ein Symbol für Zusammenhalt, Verlässlichkeit und gelebte Vereinstreue.
Mit Sharkys Tod verliert der EHC Freiburg nicht nur einen geschätzten Freund und Weggefährten, sondern auch einen Menschen, dessen Hingabe weit über das Normale hinausging. Sein Einsatz wird auf ewig Teil unserer Geschichte bleiben und unseren Verein weiterhin prägen.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau Mona Ehret, seinem Sohn Sven Ehret mit seiner Lebensgefährtin Alicia sowie seiner gesamten Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden.
Lieber Sharky,
du warst nicht einfach nur Teil des EHC Freiburg, du hast ihn verkörpert. Immer an unserer Seite, wenn es darauf ankam. Generationen von Vorständen, Trainern, Spielern und Mitarbeitern mussten dir Rede und Antwort stehen. Immer direkt, immer ehrlich, und oft mit einem Augenzwinkern verbunden. Dabei hast du selbst Generationen inspiriert und uns allen gezeigt, was echte Vereinstreue bedeutet.
Wir danken dir von Herzen für alles, was du uns gegeben hast. Du wirst immer ein Teil von uns bleiben.
In stillem Gedenken,
Kai Veser, Michael Müller, Volker Sexauer, Jens Ziser, David Danner, Willy Nagel, Ronald Danner, Janis Wagner, Mike Mengis und der gesamte EHC Freiburg.
Der EHC Freiburg wird Sharky im Rahmen eines Heimspiels in seinem Stadion noch einmal gebührend verabschieden und ihm die Ehre erweisen, die er sich über Jahrzehnte verdient hat. Sobald dieser Termin feststeht, werden wir ihn rechtzeitig bekanntgeben.

























