Der 40. Spieltag der DEL2-Saison 2025/26 hält für das Wolfsrudel das Auswärtsspiel bei den Blue Devils Weiden bereit.
Noch 13 Spiele stehen für den EHC Freiburg bis zum Abschluss der Hauptrunde auf dem Programm. Im engen Kampf um die bestmögliche Ausgangsposition für die Endrunde kommt dem Duell mit dem direkten Konkurrenten aus Weiden eine besondere Bedeutung zu, denn gerade diese direkten Vergleiche können im Saisonendspurt den entscheidenden Unterschied machen. Alle Informationen zum Spiel gibt es hier:
Ausgangslage: Platz 11 gegen Platz 13 – sieben Punkte trennen beide Teams vor dem direkten Duell. Die Blue Devils Weiden konnten zuletzt neues Selbstvertrauen tanken und feierten am vergangenen Wochenende zwei wichtige Siege: einem 3:1-Erfolg gegen die Starbulls Rosenheim und ein hart erkämpfter 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen den ESV Kaufbeuren. Diese Ergebnisse kamen in einer bewegten Phase zustande, denn unmittelbar vor dem Wochenende trennten sich die Oberpfälzer von ihrem langjährigen Trainer und Aufstiegscoach Sebastian Buchwieser. Übergangsweise steht nun Sportdirektor Jürgen Rummrich an der Bande. Für die Wölfe stellt sich die Ausgangslage ähnlich angespannter dar. Trotz guter Auftritte steht nur ein Sieg aus den letzten fünf Partien (der 4:1-Heimerfolg gegen die Eisbären Regensburg) zuletzt zu Buche. Um am engen Tabellenende noch einmal angreifen zu können, sind weitere Punktgewinne dringend notwendig. Neue Impulse erhoffen sich die Wölfe dabei auch von Neuzugang Lynden McCallum, der seit Ende vergangener Woche zum Kader zählt und dem Wolfsrudel zusätzliche Offensivpower verleihen soll.
Das Duell am Freitag ist zugleich das letzte Aufeinandertreffen beider Teams in der regulären Saison. In den bisherigen drei Begegnungen konnten die Wölfe bislang nur einmal jubeln: Am 30. Dezember setzte sich der EHC Freiburg vor heimischem Publikum mit 4:2 durch. Die beiden anderen Partien gingen an die Blue Devils Weiden. Zum Saisonauftakt behielten die Oberpfälzer mit 0:4 die Oberhand, Mitte November folgte ein weiterer knappe 2:3-Niederlage. Freiburg ist somit auf Wiedergutmachung aus und möchte im letzten direkten Vergleich wichtige Zähler einfahren.
Wissenswert: Beide Mannschaften kämpfen in dieser Saison mit Abschlussproblemen. Weiden stellt mit 92 erzielten Treffern die zweitschwächste Offensive der Liga, Freiburg folgt mit 95 Toren auf Rang drei von unten. Auch im Bullyspiel haben die Blue Devils Nachholbedarf: Mit einer Quote von 45,1 % belegt Weiden den letzten Platz im Ligavergleich. Freiburg findet sich mit 49,2 % in dieser Kategorie im Tabellenmittelfeld wieder. In den Special Teams zeigt sich hingegen ein weitgehend ausgeglichenes Bild. Die Wölfe besitzen im Powerplay leichte Vorteile (21,7 % zu 21,4 %), während Weiden im Unterzahlspiel stabiler agiert (76,3 % zu 80,7 %). Insgesamt treffen somit zwei Teams aufeinander, bei denen Kleinigkeiten und Effizienz den Ausschlag geben dürften.
Kader-Update: Für Julian Airich ist die Saison weiterhin vorzeitig beendet. Der Stürmer wurde inzwischen erfolgreich an seiner Unterkörperverletzung operiert. Ebenfalls weiterhin nicht zur Verfügung steht Maximilian Leitner, bei dem es in der Genesung jedoch spürbare Fortschritte gibt. Potenziell zurück in das Line-up kehren könnte derweil Christian Billich. Ob ein Einsatz an diesem Wochenende zustande kommt, ist hier jedoch noch nicht abschließend geklärt. Niclas Hempel vom Kooperationspartner aus Schwenningen steht aller Voraussicht nach zur Verfügung, ebenso dürfte sich Colin Schlenker von den Adler Mannheim dem Team anschließen. Welche der fünf Importspieler letztlich den Sprung in den Spieltagskader schaffen, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch offen.
Stimme zum Duell: „Weiden hat zuletzt gezeigt, wie viel Qualität und Moral in dieser Mannschaft steckt, gerade nach den Veränderungen an der Bande. Uns erwartet ein unangenehmer Gegner, der um jeden Zentimeter Eis kämpfen wird. In dieser Phase der Saison zählen keine Ausreden mehr, wir wollen in Weiden punkten und dafür alles investieren.“, so Mike Mengis, Leiter für Spielbetrieb, Kommunikation und Team-Management.
Tickets, Livestream und Berichterstattung: Alle Duelle des EHC Freiburg in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga können als Pay-per-View-Livestream über sporteurope.tv verfolgt werden. Über den WhatsApp-Kanal und die Instagram-Story der Wölfe gibt es während der Partie zudem aktuelle Drittelstände und Informationen.
𝘍𝘰𝘵𝘰: 𝘌𝘭𝘬𝘦 𝘌𝘯𝘨𝘭𝘮𝘢𝘪𝘦𝘳























