Am Sonntag in Mannheim nahm man einen neuen Anlauf. Als Beobachter bekam den Eindruck die Wölfe hatten sich vorgenommen auf die alte Weisheit zu setzten, „Wenn man sie vorne nicht macht, kriegt man sie hinten.“
Anderst ist es nicht zu erklären. Denn die Wölfe waren bemüht, boten aber keine gute Leistung und waren regelrecht chancenlos. Lediglich Lukas Hafner im Wölfe-Tor hatte offensichtlich großen Spaß an diesem Spiel und daran die Mannheimer zur Verzweiflung zu bringen. 30. Sekunden vor Drittelende gelang dann zur Überraschung aller, Robin Gehringer aus dem Nichts die 0-1 Führung für die Gäste.
Die im zweiten Abschnitt unveränderten Spielanteile endeten dann in der (28) Minute mit dem längst fälligen Ausgleich für den MERC.
Doch mehr Profit konnte der Gastgeber dank Hafner nicht aus seiner Überlegenheit schlagen. Im Schlussabschnitt stellten die Jungs von Lukas Smolka den Spielverlauf endgültig auf den Kopf. Ein Dreierschlag durch Bittermann (46), Danner (48) und Elo (49) strafte Mannheim für ihre vielen ausgelassenen Chancen. Der Schlusspunkt von Gehringer in der (51) zum 1-5 machte den Sieg perfekt. Und selten stimmte der Satz besser: „Wenn man sie vorne nicht macht, kriegt man sie hinten.“
Für den EHC im Einsatz: Lucas Hafner, Levi Weihberger (Tor), Robin Gehringer (2/1), Alexander Rigling (-/3), Ben Troxler (-/2), Louis Bitterman (1/1), Mika Danner (1/2), Joshua Schuler (-/3), Johnny Brender (-/3), Marlon Clauß (-/3), Rasmus Elo (1/1), Artjom Schneider (-/3), Daniel Ginder (-/1), Nathaniel Vögele (-/2), Lukas Rutz(-/1), Ilja Morozov (-/2), Wladislav Flat (-/2)
Text: Thorsten Troxler, Foto: Hannes Schuler























