Zum Ende des Heimspiel-Marathons erwarten die Wölfe am Freitagabend ab 19:30 Uhr den EC Bad Nauheim im Breisgau.
Die Kurstädter wollen dabei nicht nur ihre positive Bilanz gegen Freiburg ausbauen, sondern auch den Abstand zu dem Tabellennachbarn vergrößern.
Torhüter: Die Konstanz im Tor der Roten Teufel Bad Nauheim hat einen Namen: Gerald Kuhn. Der mittlerweile 39-jährige Schlussmann stand in dieser Saison bereits in 32 der 36 Partien zwischen den Pfosten und überzeugt mit einer Fangquote von 91,79 % sowie einem Gegentorschnitt von 2,60. Bereits in der vergangenen Spielzeit hütete der erfahrene Keeper das Tor der Kurstädter und bringt seine gesamte Routine und Klasse gewinnbringend ein. Zweifellos zählt der Routinier weiterhin zu den Top-Torhütern der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga. Als Backup steht Finn Becker bereit, der eigentlich bei den Iserlohn Roosters in der PENNY-DEL unter Vertrag steht. In seinen bislang sechs DEL2-Einsätzen kommt der junge Torhüter auf eine Fangquote von 86,01 % und einen Gegentorschnitt von 4,40.
Verteidiger: Die Defensive der Roten Teufel Bad Nauheim wird maßgeblich von Justin MacPherson getragen. Der 25-jährige Kanadier, der aus der nordamerikanischen ECHL zu den Kurstädtern wechselte, befindet sich auf dem Weg zur bislang besten Saison seiner noch jungen Karriere. Mit 34 Scorerpunkten in 36 Spielen ist der Defensivspezialist nicht nur mit deutlichem Abstand Topscorer seines Teams, sondern zugleich ligaweit der einzige Verteidiger, der den Goldenen Helm tragen darf. Insgesamt präsentiert sich die Abwehr der Roten Teufel solide: Mit 107 Gegentoren im bisherigen Saisonverlauf rangiert das Team von Cheftrainer Peter Russell auf Platz sieben im Ligavergleich. Ein ähnliches Bild zeigt sich im Unterzahlspiel, in dem Bad Nauheim mit einer Quote von 77,3 % aktuell Rang zehn belegt.
Stürmer: Wie bereits in der Defensive geben auch in der Offensive die Importspieler den Ton an. Sowohl Ex-Wolf Parker Bowles als auch Jordan Hickmott stehen jeweils bei 26 Scorerpunkten. Hickmott präsentiert sich dabei als der treffsicherste Angreifer der Roten Teufel und erzielte bislang bereits 20 Treffer. Ebenfalls in bestechender Form befindet sich der Schwede Sebastian Bengtsson, der mit zehn Toren und 13 Vorlagen in 22 Einsätzen auf einen Schnitt von 1,05 Punkten pro Spiel kommt und sein Team in dieser Kategorie anführt. Bester deutscher Angreifer ist der erfahrene Davis Koch, der in der DEL2 bereits für Heilbronn, Landshut und Krefeld auf dem Eis stand und seine Routine auch in Bad Nauheim gewinnbringend einbringt.
Kadersituation: Als überzähliger Importspieler kam Taylor Vause seit dem 21. Dezember nicht mehr zum Einsatz. Ansonsten können sich die Roten Teufel Bad Nauheim derzeit über keine gravierenden Ausfälle beklagen. Welche Spieler vom Kooperationspartner aus Frankfurt am Freitag im Kader stehen werden, ist aktuell noch offen. Zuletzt erhielt in diesem Zusammenhang insbesondere Philipp Bidoul Einsatzzeit beim EC Bad Nauheim.























