Nach dem Auswärtsspiel bei den Memmingen Indians steht für den EHC Freiburg am Sonntag die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf dem Programm. Mit den Kassel Huskies gastiert der DEL2-Vizemeister der vergangenen Saison in der Echte Helden Arena.
Die vergangene Spielzeit verlief für die Nordhessen bis ins Finale erfolgreich. Die Huskies erreichten die Endspielserie um den Aufstieg in die PENNY DEL, mussten sich dort allerdings den Krefeld Pinguinen geschlagen geben. Nach vier Finalniederlagen endete die Saison für Kassel mit der Vizemeisterschaft.
Auch in die neue Spielzeit sind die Huskies mit viel Schwung gestartet. Zum Auftakt setzte sich Kassel bei den Dresdner Eislöwen mit 7:3 durch. Dabei überzeugte insbesondere Hunter Garlent, der gleich fünf Scorerpunkte sammeln konnte. Zwei Tage später folgte im ersten Heimspiel ein 4:3-Erfolg gegen die Starbulls Rosenheim. Am Freitag legten die Nordhessen gegen die Lausitzer Füchse mit einem 4:2-Sieg nach. Damit stehen die Huskies nach drei Spieltagen noch ohne Punktverlust da.
Garlent gehört damit bereits früh zu den auffälligsten Akteuren der Liga. Der kanadische Angreifer war in der vergangenen Saison mit 69 Punkten bereits der Topscorer der Huskies und setzt seine starke Offensivproduktion auch in der neuen Spielzeit fort. In den ersten drei Partien kommt Garlent auf sieben Scorerpunkte und steht damit aktuell an der Spitze der internen Kasseler Scorerliste. Neben Garlent verfügt Kassel über zahlreiche weitere offensivstarke Spieler. Mit Tristan Keck, Jake Weidner, Yannik Valenti und Laurin Braun stehen mehrere erfahrene Angreifer im Kader, die bereits in den ersten Saisonspielen für wichtige Treffer sorgten. Auch Chris Wilkie machte am vergangenen Freitag auf sich aufmerksam: Gegen die Lausitzer Füchse erzielte der US-Amerikaner zwei Tore und hatte damit maßgeblichen Anteil am dritten Kasseler Sieg.
Auf der Torhüterposition setzt der neue Cheftrainer Petteri Väkiparta unter anderem auf Philipp Maurer. Der 25-Jährige gehörte bereits in der vergangenen Saison zum Kasseler Aufgebot. Beim Sieg zum Saisonauftakt in Dresden stand Maurer zwischen den Pfosten. Gegen die Lausitzer Füchse erhielt dagegen Neuzugang Leon Willerscheid seine Chance und feierte dabei sein Pflichtspieldebüt für die Huskies.
Auch auf der Trainerposition gab es im Sommer eine Veränderung. Nachdem Todd Woodcroft und die Huskies ihre Zusammenarbeit nach der vergangenen Saison beendet hatten, übernahm Petteri Väkiparta das Amt des Head Coaches. Der Finne kennt die DEL2 bereits aus seiner bisherigen Tätigkeit und war zuvor als Co-Trainer in Kassel aktiv. Unterstützt wird er unter anderem von Sven Valenti.
Aus Freiburger Sicht lohnt sich zudem ein Blick auf die jüngste Bilanz gegen die Nordhessen. In der vergangenen Hauptrunde konnten beide Mannschaften jeweils zwei ihrer vier Duelle gewinnen. Besonders das letzte Aufeinandertreffen in der Echte Helden Arena dürfte den Wölfen in guter Erinnerung geblieben sein: Am 13. Februar 2026 setzte sich Freiburg mit 1:0 gegen die Huskies durch.
Fazit: Mit den Kassel Huskies wartet am Sonntag ein Gegner auf die Wölfe, der mit drei Siegen aus den ersten drei Saisonspielen einen perfekten Start hingelegt hat. Der Vizemeister der vergangenen Saison verfügt über viel Erfahrung und offensivstarke Akteure wie Hunter Garlent und Chris Wilkie. Für den EHC Freiburg bietet sich damit vor heimischem Publikum die nächste Gelegenheit, gegen einen ambitionierten Gegner wichtige Punkte zu sammeln.
Foto: JMD Photographie


























