31. Januar 2026

Wölfe-Preview: Landshut

Beim nächsten Heimspiel in der Echte Helden Arena am Sonntagabend empfängt das Team von Cheftrainer Juraj Faith den EV Landshut.

Den eigenen Ansprüchen läuft der EVL derzeit etwas hinterher: Aus den letzten fünf Spielen konnten nur zwei Sieg verbucht werden. Aktuell befindet sich das Team von Cheftrainer Uwe Krupp auf Tabellenplatz sieben und damit nicht auf einem direkten Playoff-Platz.

Torhüter: Beim Traditionsverein bilden Langmann und Dietl das Torhüterduo, wobei zuletzt häufig der gerade einmal 21-jährige Dietl den Vorzug erhielt. In dieser Saison hat er bereits 24 Partien absolviert. Schon im Nachwuchsbereich bei Landshut machte er auf sich aufmerksam und gilt als großes deutsches Torhütertalent. Mit einer Fangquote von 89,9 % und einem Gegentorschnitt von 3,24 liefert er bislang solide Leistungen zwischen den Pfosten. Steht Dietl nicht im Tor, übernimmt (wie auch am vergangenen Freitag) Jonas Langmann seinen Platz im Gehäuse. Der dreifache DEL2-Meister spielt bereits seine dritte Saison im Trikot des EVL und hat seinen Vertrag erst kürzlich bis 2027 verlängert. In dieser Spielzeit kam er bisher auf 19 Einsätze und erzielte dabei eine Fangquote von 91,8 % mit einen Gegentorschnitt von 2,79. Auf der Torhüterposition sind die Landshuter damit bestens aufgestellt.

Verteidiger: Die Defensive der Landshuter bringt viel Erfahrung und Übersicht aufs Eis. Besonders die beiden Routiniers Wade Bergmann und Stanislav Dietz sorgen regelmäßig für Offensivakzente und glänzen als zuverlässige Vorlagengeber. Stabilität und Zweikampfhärte bringen zudem Dylan Plouffe, Elias Lindner, Martin Has und Alexander Dersch ins Team, während sich auch der junge Finn Serikow vielversprechend und solide präsentiert. Trotz dieser erfahrungsgeprägten Abwehrreihen kassiert das Team im Schnitt 3,2 Gegentore pro Spiel. Ligaweit rangiert man in dieser Kategorie damit lediglich auf Platz 12. Im eigenen Unterzahlspiel präsentieren sich die Landshuter mit 80,1 % Erfolgsquote im Mittelfeld der Liga und zeigen damit eine solide, aber ausbaufähige Leistung. Die Defensive bleibt somit ein Bereich, in dem noch Potenzial nach oben ist.

Stürmer:  Die Offensive der Landshuter ist das klare Aushängeschild des Teams: Mit 135 erzielten Toren belegen sie aktuell Platz drei in der Liga. Besonders treffsicher agiert das Importtrio bestehend aus dem Ex-Freiburger Tor Immo, dem Fast-Freiburger Trevor Gooch und dem Schweden Tobias Lindberg. Zusammen kommen die drei auf 612 Treffer, was einen erheblichen Anteil an den gesamten EVL-Toren ausmacht. Weitere wichtige Impulse liefern David Stieler, David Elsner und Jesse Koskenkorva, die zusätzliche Scoringpower in die Reihen bringen. Diese Abschlussstärke zeigt sich auch in der Effektivität. Im Schnitt werden nur 9,5 Torschüsse benötigt, um einen Treffer zu erzielen. Ein echtes Paradebeispiel der Landshuter Offensive ist das Powerplay: Mit einer Quote von 30,4 % verfügt der EVL über das mit Abstand effektivste Überzahlspiel der gesamten Liga.

Kadersituation: Personell haben sich die Niederbayern erst kürzlich noch einmal verstärkt und mit dem DEL-erfahrenen Verteidiger Colton Jobke, der von den Iserlohn Roosters kam, zusätzliche Stabilität für die Defensive gewonnen. Zuletzt verletzungsbedingt gefehlt hat Andreas Schwarz, der zuletzt im Oktober zum Einsatz kam. Hinter den Einsätzen von Dylan Plouffe, David Stieler und Seonwoo Park stehen derweil aufgrund von Blessuren noch Fragezeichen. Yannick Wenzel musste im Duell am Freitag als überzähliger Spieler aussetzen.