25. Februar 2026

Wölfe-Preview: Regensburg

Nur noch vier Spiele sind in der DEL2-Hauptrunde zu absolvieren. Der Endspurt spitzt sich weiter zu. Für unsere Wölfe steht dabei eine wichtige Auswärtsaufgabe an: Es geht zu den Eisbären Regensburg.

Im Endspurt der DEL2-Hauptrunde geht es für die Eisbären Regensburg darum, ihren Platz in den direkten Playoffs zu sichern. Nach 48 Spieltagen stehen die Oberpfälzer auf einem starken sechsten Tabellenplatz und damit auf einem direkten Viertelfinalrang. Diesen gilt es in den verbleibenden vier Partien zu verteidigen.

Torhüter: Bei den Eisbären Regensburg gibt es zwischen den Pfosten eine klare Hierarchie und die Nummer eins heißt Jonas Neffin. Mit einer überragenden Fangquote von 93,3 % sowie einem Gegentorschnitt von lediglich 2,20 Toren pro Spiel zählt er statistisch zu den besten Torhütern der gesamten DEL2. Seine Konstanz, starke Reflexe und große Ruhe im Tor sind ein zentraler Baustein für die bislang erfolgreiche Saison der Regensburger und geben der Mannschaft spürbare Sicherheit in engen Spielen. Sollte Neffin dennoch einmal passen müssen, steht mit dem 23-jährigen Konrad Fiedler ein junger Backup bereit. Trotz der klaren Rollenverteilung kam Fiedler bereits in elf Partien für die Eisbären zum Einsatz. Dabei verbuchte er eine Fangquote von 87,6 % bei einem Gegentorschnitt von 3,84 Toren. Auch wenn diese Werte nicht an die Zahlen von Neffin heranreichen, sammelte er wichtige Spielpraxis und kann im Bedarfsfall wertvolle Minuten für sein Team liefern.

Verteidiger: Trotz der herausragenden Leistungen von Jonas Neffin haben die Eisbären Regensburg bislang 139 Gegentore kassiert und rangieren damit nur auf dem neunten Platz im Ligavergleich. Das zeigt, dass die Defensive insgesamt stärker gefordert ist, als es die individuellen Torhüterstatistiken vermuten lassen. Im Abwehrverbund stechen vor allem Jakob Weber mit 20 Scorerpunkten (4 Tore, 16 Assists) sowie Guillaume Naud, der ebenfalls auf 20 Punkte (2 Tore, 18 Assists) kommt, hervor. Beide setzen immer wieder offensive Akzente aus der Defensive heraus. Auch Sean Giles spielt mit 12 Scorerpunkten (1 Tor, 11 Assists) eine wichtige Rolle im Defensivgefüge. Die große Stärke der Eisbären liegt jedoch im Unterzahlspiel. Mit einer beeindruckenden Quote von 84,7 % stellen sie das beste Penaltykilling der DEL2 und sind damit ligaweit das Maß aller Dinge in dieser Kategorie.

Stürmer: Zuverlässigster Punktesammler bei den Eisbären Regensburg ist nach wie vor Corey Trivino. Der Kanadier kommt in dieser Saison auf 42 Scorerpunkte (15 Tore, 27 Assists) und ist seit mittlerweile vier Jahren ein fester Bestandteil des Teams. Trivino war in allen Spielzeiten ein verlässlicher Topscorer, besonders hervorzuheben ist dabei die Saison 2023/24, in der die Eisbären überraschend die DEL2-Meisterschaft gewannen. Mit seiner Erfahrung, Übersicht und Torgefahr ist er weiterhin ein zentraler Faktor für das Offensivspiel der Regensburger. Auf dem zweiten Rang der internen Scorerliste steht in dieser Saison Alex Berardinelli mit 36 Punkten (15 Tore, 21 Assists). Der 30-jährige Amerikaner wechselte im Sommer aus dem finnischen Liiga-Club Jukurit nach Regensburg und fügt dem Team wertvolle Offensivkraft hinzu, insbesondere durch seine Fähigkeit, Chancen für sich und seine Mitspieler zu kreieren. Nur knapp dahinter folgt Jeremy Bracco, der seit November das Trikot der Eisbären trägt und bereits 34 Scorerpunkte (11 Tore, 23 Assists) sammeln konnte. Mit diesem Trio verfügen die Regensburger über drei konstant gefährliche Offensivspieler. Trotz der geballten Offensivpower der Eisbären Regensburg läuft das Überzahlspiel aktuell noch nicht rund. Mit einer Powerplay-Quote von nur 19 % rangieren die Eisbären ligaweit auf dem viertletzten Platz

Kadersituation: Am letzten Spieltag erhielten Jonas Neffin und Nikola Gajovský eine Pause. Beide Spieler sollten jedoch voraussichtlich am Freitag wieder einsatzbereit im Aufgebot der Eisbären Regensburg stehen.

𝘍𝘰𝘵𝘰: 𝘔𝘦𝘭𝘢𝘯𝘪𝘦 𝘍𝘦𝘭𝘥𝘮𝘦𝘪𝘦𝘳