Am 48. Spieltag der DEL2-Hauptrunde treten unsere Wölfe auswärts beim derzeitigen Tabellendritten in Rosenheim an.
Nach 47. Spieltagen in der DEL2 geht es für die Starbulls tabellarisch um nicht mehr allzu viel. Die Rosenheimer belegen einen stabilen dritten Tabellenplatz, der Abstand zum Tabellenzweiten beträgt sieben Punkte, während Rang vier bereits neun Zähler entfernt ist. Dennoch wollen die Starbulls unter Beweis stellen, dass sie zurecht auf dem dritten Platz stehen. Vor heimischem Publikum möchten die Oberbayern weiter punkten und sich mit möglichst vielen Erfolgen eine gute Ausgangsposition für die anstehenden Playoffs sichern.
Torhüter: Die meisten Einsätze im Tor der Starbulls sammelte in dieser Saison der Finne Oskar Autio und er rechtfertigt das Vertrauen von Trainer Jari Pasanen eindrucksvoll. Mit einer starken Fangquote von 91,36 % und einem Gegentorschnitt von nur 2,42 Toren pro Spiel zählt er zu den wichtigsten Rückhalten seines Teams und verleiht den Rosenheimern die nötige Sicherheit zwischen den Pfosten. Seine konstanten Leistungen machen ihn zu einem entscheidenden Faktor für den bisherigen Saisonverlauf der Starbulls. Doch auch Christopher Kolarz, der nominell zweite Torhüter, steht Autio in kaum etwas nach. Mit einer Fangquote von 91,84 % und einem hervorragenden Gegentorschnitt von 1,97 in bislang 16 Einsätzen hat er mehrfach unter Beweis gestellt, wie wertvoll er für die Mannschaft ist. Wenn er gebraucht wird, präsentiert sich Kolarz als absolut verlässlicher Rückhalt. Ein Luxus, auf den die Starbulls in dieser Saison bauen können.
Verteidiger: Mit bislang nur 110 Gegentoren stellen die Starbulls aktuell die zweitbeste Defensive der DEL2. Ein entscheidender Faktor für den bisherigen Saisonverlauf. Großen Anteil daran hat vor allem Verteidiger Shane Hanna, der nicht nur defensiv zuverlässig arbeitet, sondern sich auch offensiv stark einbringt. Mit 38 Scorerpunkten (14 Tore, 24 Assists) ist er der torgefährlichste und produktivste Abwehrspieler der Rosenheimer. Auch Maximilian Adam, der in der vergangenen Saison noch für die Krefeld Pinguine aktiv war, gehört zu den offensiv stärksten Verteidigern des Teams. Mit 30 Scorerpunkten (9 Tore, 21 Assists) liegt er vereinsintern auf dem zweiten Platz unter den Defensivspielern. Auf Rang drei folgt Routinier Joel Keussen, der bislang 16 Scorerpunkte (6 Tore, 10 Assists) beisteuerte und ebenfalls eine wichtige Rolle im Abwehrverbund einnimmt. Nicht nur bei gleicher Spielerzahl, sondern besonders in Unterzahl zeigt sich die Starbulls-Defensive äußerst stabil. Mit einer Erfolgsquote von 82,1 % stellen die Rosenheimer das drittbeste Penaltykilling der DEL2 und liefern damit einen weiteren Beleg für die defensive Stärke des Teams.
Stürmer: Die große Stärke der Starbulls liegt eindeutig in der Defensive. Diese Stabilität geht jedoch zumindest teilweise auf Kosten der Offensive, in der die Rosenheimer im Ligavergleich weniger Durchschlagskraft entwickeln. Topscorer der Starbulls ist derzeit Scott Feser mit 41 Scorerpunkten (16 Tore, 25 Assists) aus 47 Spielen. Auf dem zweiten Platz der internen Scorerliste steht aktuell der mit 1,65 m kleinste Spieler des Teams, Ville Järveläinen. Der flinke Angreifer kommt bisher auf 38 Scorerpunkte (21 Tore, 17 Assists) und zählt damit zu den gefährlichsten Offensivspielern der Starbulls. Komplettiert wird die Top drei von Routinier C.J. Stretch, der bislang 32 Scorerpunkte (12 Tore, 20 Assists) erzielt hat und ebenfalls eine wichtige Rolle im Angriffsspiel der Rosenheimer einnimmt. Hinter den Top drei sorgen mit den beiden Importspielern Charlie Sarault und Teemu Pulkkinen jedoch weitere Akteure für zusätzliche Offensivkraft. Das Powerplay ist derzeit noch das größte Sorgenkind der Rosenheimer. Mit einer Quote von 17,3 % belegen die Starbulls im Ligavergleich lediglich den drittletzten Platz und lassen hier noch deutliches Steigerungspotenzial erkennen.
Kadersituation: Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen kann derzeit nahezu aus dem Vollen schöpfen und fast alle Spieler zur Verfügung stehen. Nicht im Kader steht allerdings Stürmer Teemu Pulkkinen, der sich zur Geburt seines dritten Kindes in seiner finnischen Heimat aufhält. Nach dem Wochenende wird er an der Mangfall zurückerwartet und dürfte dann wieder zum Team stoßen.
𝘍𝘰𝘵𝘰: 𝘓𝘶𝘥𝘸𝘪𝘨 𝘚𝘤𝘩𝘪𝘳𝘮𝘦𝘳























