Am Sonntag reist das Team von Cheftrainer Juraj Faith in das weit entfernte Weißwasser. Um 17 Uhr kommt es dort zum wichtigen Duell mit den Lausitzer Füchsen.
Die Gastgeber befinden sich aktuell in starker Form und können eine Siegesserie von vier Spielen vorweisen. Noch vor wenigen Wochen kämpften die Füchse ebenfalls um Platz 10, inzwischen haben sie sich bis auf den siebten Tabellenplatz vorgearbeitet und wollen diese Position nun festigen.
Torhüter: Im Tor der Lausitzer Füchse ist der Kanadier Anthony Morrone die unumstrittene Nummer eins. In bislang 31 Einsätzen überzeugte der Schlussmann mit einer starken Fangquote von 91,8 % sowie einem Gegentorschnitt von 2,86 und erwies sich damit als verlässlicher Rückhalt für sein Team. Mit konstanten Leistungen und Ruhe zwischen den Pfosten verleiht er der Defensive wichtige Stabilität. Auch Lennart Neiße kam in dieser Saison bereits auf 12 Partien und präsentierte sich mit einer Fangquote von 90,6 % ebenfalls solide. Der junge Goalie zeigte dabei mehrfach sein Potenzial und konnte sich als zuverlässige Alternative empfehlen. Pascal Seidel wiederum erhielt bislang nur begrenzt Spielzeit, wusste in seinen drei Einsätzen jedoch mit starken 93,9 % Fangquote zu überzeugen und deutete damit an, dass auch er jederzeit eine Option für weitere Aufgaben sein kann.
Verteidiger: Ein Blick auf die Gegentorstatistik zeigt, dass sich die Lausitzer Füchse mit bislang 135 kassierten Treffern im soliden Mittelfeld der DEL2 bewegen. Insgesamt präsentiert sich die Defensive meist stabil, auch wenn es phasenweise noch an Konstanz mangelt. Punktbester Verteidiger ist der Deutsch-Kanadier Kyle Havlena, der mit 24 Scorerpunkten (7 Tore, 17 Assists) die interne Abwehrwertung anführt und sowohl im Spielaufbau als auch in der Offensive wichtige Impulse setzt. Ebenfalls offensiv auffällig ist der Schwede Eric Hjorth, der mit 17 Scorerpunkten (7 Tore, 10 Assists) regelmäßig Akzente setzt und eine bedeutende Rolle im Defensivverbund einnimmt. Mit Simon Stowasser steht zudem ein ehemaliger Freiburger im Kader der Sachsen. Der 24-jährige trug noch in der Saison 2024/25 das Trikot der Wölfe und kennt die Breisgauer daher bestens. In Unterzahl präsentieren sich die Lausitzer Füchse äußerst stabil. Mit einer starken Erfolgsquote von 82 % zählen die Sachsen zu den besten Penalty-Killing-Teams der gesamten DEL2.
Stürmer: Im Angriff ist Lane Scheidl mit aktuell 35 Scorerpunkten (12 Tore, 23 Assists) der prägendste Akteur im Offensivspiel der Lausitzer Füchse und fungiert als zentrale Anspielstation im Angriffsdrittel. Lange Zeit führte Clarke Breitkreuz die interne Topscorerliste an, ist inzwischen jedoch mit 29 Punkten (15 Tore, 14 Assists) auf Rang drei zurückgefallen. Dazwischen rangiert derzeit Lennard Nieleck, der mit 33 Scorerpunkten (15 Tore, 18 Assists) ebenfalls eine starke Saison spielt. Insgesamt liegen die Topstürmer der Füchse leistungsmäßig eng beieinander, ein Zeichen für eine relativ ausgeglichene Offensivstruktur. Auch ehemalige Wölfe-Spieler stehen im Angriff der Sachsen: Georgij Saakyan kommt bislang auf 11 Scorerpunkte (5 Tore, 6 Assists), während auch Hannu Tripcke bereits das Trikot des EHC Freiburg getragen hat. In Überzahlsituationen zählen die Lausitzer Füchse zudem zu den gefährlicheren Teams der Liga. Mit einer Powerplayquote von 23,2 % belegen sie aktuell den vierten Platz (direkt vor dem EHC Freiburg) und verfügen damit über ein Special Team, das in engen Spielen den Unterschied ausmachen kann.
Kadersituation: Abgesehen von Nikita Knaus, der in dieser Saison nicht mehr eingreifen kann, können die Lausitzer Füchse aktuell voraussichtlich auf ein nahezu komplett besetztes Line-up zurückgreifen und personell aus dem Vollen schöpfen.
𝘍𝘰𝘵𝘰: 𝘛𝘩𝘰𝘮𝘢𝘴 𝘏𝘦𝘪𝘥𝘦























