Die Wölfe zu Gast beim ungeschlagenen Tabellenführer in Düsseldorf.
Am Freitag wartet auf den EHC Freiburg eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe: Die Wölfe treffen auf die Düsseldorfer EG, die nach acht Spieltagen ungeschlagen an der Tabellenspitze der DEL2 steht. Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison bekommen es die Freiburger damit mit dem Spitzenreiter zu tun. Am vierten Spieltag gastierten die Kassel Huskies als damaliger Tabellenführer im Breisgau. Nun wartet mit der DEG der nächste Spitzenreiter – diesmal auswärts.
Acht Spiele, acht Siege: Die bisherige Bilanz der Düsseldorfer ist beeindruckend. Zweimal musste das Team von Trainer Harry Lange dabei ins Penaltyschießen, doch auch diese Partien entschieden die Rheinländer für sich. Entsprechend groß dürfte die Zufriedenheit beim Trainer und seiner Mannschaft sein.
In der vergangenen Spielzeit blieb die DEG hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach 52 Hauptrundenspielen belegten die Düsseldorfer den neunten Tabellenplatz. Auch in den anschließenden Pre-Playoffs gelang keine Wende: Gegen den EV Landshut schied das Team in der Best-of-Three-Serie mit 0:2 aus. Für die neue Saison wurde der Kader daher an mehreren Stellen verstärkt und verändert. Auf der Torhüterposition kamen mit Routinier Jonas Langmann vom EV Landshut und Maximilian Vollmeier aus dem eigenen Nachwuchs zwei neue Gesichter hinzu. Niklas Lunemann komplettiert das Torhütertrio.
Auch in der Defensive wurde nachgelegt. Mit Andrew Bodnarchuk verpflichtete die DEG einen erfahrenen Verteidiger, der zuvor für die Kassel Huskies aufgelaufen war. Die Verstärkungen zeigen bislang Wirkung: Mit lediglich 13 Gegentoren stellt Düsseldorf nach acht Spieltagen die defensivstärkste Mannschaft der Liga.
Nicht nur defensiv, sondern auch offensiv präsentiert sich die DEG bislang in herausragender Verfassung. Mit 33 erzielten Treffern verfügt Düsseldorf aktuell über den treffsichersten Angriff der DEL2. Besonders Neuzugang Carter Turnbull überzeugt. Der Angreifer wechselte im Sommer vom slowakischen Klub HC Banská Bystrica an den Rhein und sammelte bereits elf Scorerpunkte. Damit zählt er zu den offensivstärksten Spielern der Liga. Ebenfalls stark präsentiert sich Corey Mackin, der von den Eispiraten Crimmitschau nach Düsseldorf wechselte und bislang neun Scorerpunkte verbuchen konnte. Weitere Verstärkung erhielt der Angriff durch Ville Järveläinen, Jason Bast und Brett Kemp. Mit Shawn O’Donnell gehört zudem ein ehemaliger Freiburger zum Düsseldorfer Aufgebot. Die Mischung aus erfahrenen Kräften und offensivstarken Neuzugängen scheint bislang bestens zu funktionieren.
Fazit: Eine echte Herausforderung für die Wölfe.Bei der Düsseldorfer EG läuft es derzeit nahezu perfekt. Der ehemalige PENNY-DEL-Klub grüßt nach acht Spieltagen ungeschlagen von der Tabellenspitze und hat sich bereits einen Vorsprung von fünf Punkten auf den Tabellenzweiten, die Kassel Huskies, erarbeitet. Dass die DEG dennoch verwundbar sein kann, zeigte sich am Freitag bei den Lausitzer Füchsen. Dort setzten sich die Düsseldorfer erst im Penaltyschießen mit 4:3 durch. Am Sonntag folgte dann allerdings ein deutliches Ausrufezeichen: Gegen die Dresdner Eislöwen, die als Absteiger aus der PENNY DEL in die Saison gestartet waren, feierte das Team von Trainer Harry Lange einen überzeugenden 6:1-Erfolg.Auf die Wölfe wartet damit eine Mannschaft, die sowohl offensiv als auch defensiv Maßstäbe setzt und mit viel Selbstvertrauen in die Partie gehen wird.
Foto: Birgit Haefner


























