Am Sonntag empfangen die Wölfe die Blue Devils Weiden in der Echte Helden Arena. Im direkten Duell zweier Tabellennachbarn geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an die Pre-Playoff-Plätze.
Am Sonntag steht für den EHC Freiburg das nächste richtungsweisende Heimspiel auf dem Programm. Mit den Blue Devils Weiden gastiert ein direkter Konkurrent in der Echte Helden Arena. Beide Mannschaften bewegen sich aktuell tabellarisch auf Augenhöhe: Die Oberpfälzer belegen den zwölften Tabellenplatz und liegen lediglich vier Punkt vor den Wölfen. Mit einem Heimsieg könnten die Freiburger somit an Weiden aufschließen.
Ein Blick auf die vergangene Saison zeigt, wie knapp es für die Blue Devils im Kampf um den Klassenerhalt wurde. In den Playdowns traf Weiden zunächst auf die Roten Teufel Bad Nauheim. Die Hessen entschieden die Serie mit einem deutlichen 4:0-Sweep für sich und zwangen die Oberpfälzer damit in die entscheidende zweite Runde gegen den späteren Absteiger ESV Kaufbeuren. Dort behielten die Blue Devils mit einem 4:2-Serienerfolg die Oberhand und sicherten sich den Verbleib in der DEL2. In der laufenden Spielzeit dürfte das Ziel daher klar sein: Der Klassenerhalt soll möglichst frühzeitig gesichert werden. Gleichzeitig möchte Weiden den Blick nach oben richten und im Idealfall ein Wörtchen im Rennen um die Pre-Playoff-Plätze mitreden.
Auf der Torhüterposition war ursprünglich keine Veränderung im Vergleich zur Vorsaison vorgesehen. Michel McNiven sollte erneut als Nummer eins zwischen den Pfosten stehen. Eine längerfristige Verletzung Anfang September machte diese Planungen jedoch zunichte.
Als Reaktion darauf verpflichteten die Blue Devils Kristian Hufsky, der zuvor für die Hannover Scorpions aufgelaufen war. Der Schlussmann erhielt zunächst einen Try-out-Vertrag, der bis zur Deutschland-Cup-Pause im November befristet ist. Gemeinsam mit Conner McLeod und Patrik Mühlberger komplettiert Hufsky das Weidener Torhütertrio.
Auch in der Abwehr hielten sich die personellen Veränderungen in Grenzen. Mit Benedikt Jiranek kam lediglich ein neuer Verteidiger hinzu. Auch er erhielt einen Try-out-Vertrag bis zur Deutschland-Cup-Pause und wechselte aus der PENNY DEL von den Nürnberg Ice Tigers nach Weiden. Zu den wichtigen Akteuren im Defensivverbund zählen Mario Scalzo und Vladislav Filin. Sie sollen der Hintermannschaft Stabilität verleihen und dafür sorgen, dass die Blue Devils auch gegen die offensiv ausgerichteten Gegner der DEL2 bestehen können.
Im Angriff gab es dagegen einige Veränderungen. Besonders die Abgänge von Tyler Ward und Tomas Rubes dürften den Fans der Blue Devils in Erinnerung geblieben sein. Beide gehörten zu den prägenden Offensivkräften der vergangenen Spielzeit und verließen die Oberpfälzer im Sommer. Mit Brayden Tracey und Michael Regush verpflichtete Weiden zwei neue Angreifer, die die entstandenen Lücken schließen sollen. Bislang scheinen die Neuzugänge die in sie gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Vor allem Tracey wusste sich in Szene zu setzen: Mit 13 Scorerpunkten gehört er zu den erfolgreichsten Angreifern der gesamten DEL2.
Fazit: Ein richtungsweisendes Duell
Für beide Mannschaften steht am Sonntag viel auf dem Spiel. Sowohl der EHC Freiburg als auch die Blue Devils Weiden benötigen Punkte, um den Anschluss an den zehnten Tabellenplatz nicht zu verlieren. Entsprechend groß ist die Bedeutung des direkten Duells. Mit einem Heimsieg könnten die Wölfe ein wichtiges Zeichen im Kampf um die Pre-Playoff-Plätze setzen. Die Blue Devils werden ihrerseits alles daransetzen, ihren knappen Vorsprung zu verteidigen und die Freiburger auf Distanz zu halten. Die Voraussetzungen versprechen ein intensives und umkämpftes Spiel.
Foto: Julia Peter


























