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31. Oktober 2026

Wölfe-Preview: Bad Nauheim

Am Sonntag starten die Wölfe mit dem Auswärtsspiel beim EC Bad Nauheim in das zweite Viertel der DEL2-Hauptrunde. Für beide Mannschaften geht es dabei um wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld.

Das erste Viertel der Saison ist gespielt und gerade beim EC Bad Nauheim dürfte der bisherige Saisonverlauf für Ernüchterung sorgen. Nach zwölf absolvierten Partien stehen die Hessen mit lediglich acht Punkten am Tabellenende. Nur einmal konnten die Roten Teufel eine Partie innerhalb der regulären Spielzeit gewinnen. Zwei weitere Siege gelangen erst nach einer Entscheidung im Penaltyschießen. Entsprechend groß ist der Druck, im kommenden Heimspiel gegen Freiburg zu punkten und die Rote Laterne möglichst schnell abzugeben.

Vor allem die Offensive bereitet den Hessen bislang Schwierigkeiten. Mit 27 erzielten Treffern stellt Bad Nauheim eine der harmlosesten Angriffsreihen der Liga. Auch bei den Wölfen gehört die Chancenverwertung weiterhin zu den Baustellen: Mit 31 Toren haben die Freiburger lediglich zwei Treffer mehr erzielt als ihr kommender Gegner. Defensiv präsentieren sich beide Mannschaften dagegen deutlich stabiler, als es ihre Tabellenpositionen vermuten lassen. Bad Nauheim kassierte bislang 36 Gegentore und belegt damit den sechsten Platz in dieser Statistik. Freiburg folgt mit 39 Gegentreffern auf Rang sieben.

Auf der Torhüterposition hat sich Gerald „Gerry“ Kuhn als erste Wahl etabliert. Der erfahrene Schlussmann stand bislang in zehn Partien zwischen den Pfosten. Doch auch sein Konkurrent Julius Schulte kam bereits zu Einsatzzeiten und absolvierte in dieser Saison insgesamt 176 Minuten.

In der Defensive hat sich Joel Keussen als wichtige Stütze im Abwehrverbund herauskristallisiert. Mit fünf Scorerpunkten konnte der Verteidiger zudem offensiv Akzente setzen. Unterstützung erhält er unter anderem von Dominik Tiffels, Garret Pruden und Kevin Maginot. Für die Freiburger Angreifer wird es darauf ankommen, gegen diesen Abwehrverbund Lösungen zu finden und die eigenen Möglichkeiten konsequent zu nutzen.

Im Angriff soll vor allem Marco Pfleger für neue Impulse sorgen. Der 35-jährige Routinier wechselte vor rund einem Monat von den Erding Gladiators nach Bad Nauheim und konnte in seinen bisherigen acht Einsätzen bereits fünf Scorerpunkte sammeln. Mit durchschnittlich 0,63 Punkten pro Spiel gehört er damit zu den effektivsten Angreifern der Hessen. Der bislang erfolgreichste Nauheimer Offensivspieler ist Allan McPherson. Der 35-jährige Kanadier kam im Sommer von den Hannover Scorpions zum EC Bad Nauheim und sammelte in zehn Einsätzen acht Scorerpunkte. In Hannover spielte er bereits gemeinsam mit dem Freiburger Christof Kiefersauer. Ebenfalls im Blick behalten müssen die Wölfe Matt Marcinew: Der Stürmer wusste bereits im Hinspiel in Freiburg zu überzeugen und war mit einem eigenen Treffer sowie einer Vorlage an zwei Toren beteiligt.

Fazit: Ein wichtiges Duell im Tabellenkeller
Für beide Mannschaften steht am Sonntag viel auf dem Spiel. Bad Nauheim möchte die Rote Laterne abgeben und mit einem Heimsieg den Anschluss an die Konkurrenz herstellen. Für die Wölfe bietet sich dagegen die Möglichkeit, mit drei Punkten den Abstand zu den hinteren Tabellenplätzen zu vergrößern und sich Schritt für Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld zu orientieren.

Foto: A. Chuc