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28. Oktober 2026

Wölfe-Preview: Bietigheim Steelers

Am Freitagabend wartet auf unsere Wölfe eine wichtige Aufgabe in der Echte Helden Arena. Mit den Bietigheim Steelers gastiert ein direkter Tabellennachbar im Breisgau.

Im badisch-schwäbischen Duell geht es nicht nur um das Prestige, sondern vor allem um drei wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld.

Nach zwölf absolvierten Spielen liegen der EHC Freiburg und die Bietigheim Steelers punktgleich bei jeweils 13 Zählern. Beide Mannschaften mussten am vergangenen Sonntag eine Niederlage hinnehmen und verloren ihre Begegnungen jeweils mit 3:5. Die Ausgangslage vor dem direkten Duell ist damit besonders spannend.

Ein Blick auf die Tordifferenz zeigt jedoch Unterschiede zwischen den beiden Teams. Die Steelers erzielten bislang 40 Treffer, mussten allerdings auch 45 Gegentore hinnehmen. Beim EHC Freiburg stehen 27 erzielte Tore 37 Gegentreffern gegenüber. Während die Bietigheimer offensiv bislang häufiger erfolgreich waren, wollen die Wölfe vor allem defensiv kompakt auftreten und ihre Chancen konsequenter nutzen.

Zwischen den Pfosten setzen die Steelers unter anderem auf Felix Noack. Der Schlussmann stand in der vergangenen Saison noch bei den Blue Devils Weiden unter Vertrag und überzeugte dort in 22 Einsätzen mit einer Fangquote von 90,5 %. In Bietigheim gehört er zur wichtigen Besetzung auf der Torhüterposition. Ergänzt wird das Aufgebot durch Keanu Salmik, der bislang ebenfalls Einsätze für die Steelers absolvierte. Salmik ist dabei ein bekanntes Gesicht für die Freiburger Fans. Der Torhüter wurde in Freiburg geboren, durchlief die Nachwuchsmannschaften des EHC und stand bereits für die erste Mannschaft der Wölfe auf dem Eis. Das Duell am Freitag dürfte für ihn daher auch eine Rückkehr an eine vertraute Wirkungsstätte sein.

Auch in der Abwehr haben die Bietigheim Steelers ihren Kader im Vergleich zur vergangenen Saison verändert. Zu den Neuzugängen zählt Tim Bender, der von den Kassel Huskies nach Bietigheim wechselte. Der 31-jährige Verteidiger bringt Erfahrung aus der DEL2 mit und soll dem Abwehrverbund zusätzliche Stabilität verleihen. Mit Dominik Klein kam zudem ein weiterer neuer Spieler für die Defensive hinzu. Ein weiterer Name dürfte den Freiburger Anhängern bekannt sein: Mick Hochreither. Der 24-Jährige absolvierte bereits 87 Partien im Trikot des EHC Freiburg und kennt den Standort bestens. In der laufenden Saison kam der Verteidiger bislang allerdings noch nicht für die Steelers zum Einsatz.

Auch im Angriff gab es bei den Schwaben Veränderungen. David Cerny wechselte von den Krefeld Pinguinen nach Bietigheim und bringt ebenfalls eine Vergangenheit im Freiburger Trikot mit. In den Spielzeiten 2020 bis 2022 kam der Angreifer auf 17 Einsätze für die Wölfe. Gleichzeitig war er im Rahmen einer Förderlizenz für die Schwenninger Wild Wings spielberechtigt, für die er insgesamt 53 Partien absolvierte. Der bislang erfolgreichste Punktesammler der Steelers ist Cole Fonstad. Mit 16 Scorerpunkten führt er die interne Wertung an und ist mit zehn Treffern zugleich der beste Torschütze seiner Mannschaft. Auch Jack Dugan präsentiert sich in guter Form. Der letztjährige Topscorer der Schwaben sammelte in elf Spielen bereits 13 Scorerpunkte und belegt damit Rang zwei der internen Scorerliste. Auf die Freiburger Defensive wartet somit eine anspruchsvolle Aufgabe. Vor allem Fonstad und Dugan werden die Wölfe möglichst eng bewachen müssen, um den offensiven Rhythmus der Gäste zu unterbrechen.

Fazit: Ein Duell auf Augenhöhe
Die Voraussetzungen für das badisch-schwäbische Derby versprechen eine intensive Begegnung. Beide Mannschaften stehen mit 13 Punkten im unteren Tabellenbereich und wissen um die Bedeutung des direkten Duells. Gleichzeitig ist der Abstand zum Tabellenmittelfeld überschaubar, sodass ein Erfolg den entscheidenden Impuls für die kommenden Aufgaben liefern könnte.

Foto: Thomas Heide